Spielverhalten von Österreichern - Ein Forschungsprojekt unterstützt von Schering

Spielverhalten von Österreichern

Schering hat seine Tätigkeitsschwerpunkte stets um aktuelle Themen ergänzt. Seit geraumer Zeit ist der Fokus auch in Richtung eines Phänomens gerückt, das in Österreich immer mehr an Bedeutung gewinnt: Das Geldverdienen mit Hilfe von Online Glücksspielen. Unsere Partner haben sich in einer Studie damit beschäftigt, wie das Spielverhalten von Österreichern gekennzeichnet ist und ob das Spielen Langzeitwirkungen mit sich bringt.


Was fällt in die Kategorie "Spielen"?

Unter den Begriff "Online Spielen" fällt im Rahmen der Verhaltensstudie das Spielen im Online Casino. Dabei wurden die Probanden nicht in Gruppen eingeteilt, egal ob sie Online Poker, Live Casino, Roulette, Blackjack, Baccarat oder Spielautomaten (auch als "Slots" oder "Online Slots" bezeichnet) spielen. In der gleichen Versuchsgruppe wurden die Probanden erfasst, die online auf Sport wetten und sich zu diesem Zweck bei einem Online Buchmacher angemeldet hatten. Die Online Wetten werden nach dem Österreichischen Recht als Glücksspiel beziehungsweise Geschicklichkeitsspiel klassifiziert, wenngleich Unterschiede zwischen Online Casino und Online Wetten bestehen. Beide Kategorien sind durch die Gemeinsamkeit gekennzeichnet, dass die Spieler beziehungsweise Sportwetter Geld online gewinnen oder verdienen können, das in Österreich anschließend nicht gesondert versteuert werden muss. Die Einzahlung, Auszahlung, das Spielen und Wetten und alle anderen Transaktionen finden online statt. Schauen Sie sich hierzu den Beitrag auf Blog Total an. Es ist lediglich eine Registrierung erforderlich, um ein Kundenkonto zu eröffnen. Ab diesem Zeitpunkt ist das Casino Angebot oder Wettangebot unbegrenzt verfügbar.


Die meisten Österreicher spielen nach einer kurzen Testphase um Echtgeld

Auffällig war, dass die Österreicher schnell bereit sind, eine Einzahlung zu leisten. Das mag an der Tatsache liegen, dass die Anbieter ihre Casinospiele oder ihr Wettangebot mit einem Bonus bewerben. Es müssen lediglich 10 oder 20 Euro eingezahlt werden und häufig wird dieser Betrag vom Casino oder Wettanbieter ohne weiteres Zutun des Kunden verdoppelt. In seltenen Fällen ist auch ein Bonus Code notwendig. Die Österreicher fallen durch ihre Bereitschaft auf, einen Casino Vergleich oder Sportwetten Vergleich zu Rate zu ziehen und sind sehr skeptisch. Sie bevorzugen Anbieter mit europäischer Lizenz, während Anbieter ohne Lizenz kategorisch abgelehnt werden. Da relativ viel Zeit und Sorgfalt auch beim Bonus Vergleich und anderen finanziellen Aspekten investiert wird, ist anzunehmen, dass beinahe alle Österreicher mit Gewinnabsicht spielen oder wetten. Das gilt auch für diejenigen, die zunächst nur kostenlos ohne Einzahlung im Demomodus Spielautomaten ausprobieren oder Tischspiele spielen. Kostenlos Live Casino spielen ist hingegen so gut wie nie möglich.


Die Mobilität ist den Österreichern enorm wichtig

Die Casinokunden und Wettkunden aus unserer Studie neigten verstärkt dazu, ihr Hobby in den Alltag zu integrieren. Kaum ein Österreicher ist bereit, mehrere Stunden am Laptop oder Heim-PC zu verbringen, sondern die meisten nutzen ihr Smartphone. An zweiter Stelle steht Casino online spielen mit dem Tablet. Durchschnittlich loggten sich die Österreicher täglich 5 Mal in ihr Kundenkonto ein und verbrachten dort jeweils zwischen 7 und 14 Minuten. Nicht immer wurde während dieser Login-Phasen eine Wette abgegeben oder ein Casinospiel gespielt. Oftmals wurde nur der Kontostand abgefragt, eine Frage an den Kundendienst im Live Chat gerichtet oder eine Auszahlung beantragt. Nahezu jeder Österreicher besitzt eine Sportwetten App oder Casino App. Unterschiede zwischen den Apple- und den Android-Nutzern waren nicht festzustellen.


Österreicher spielen vorausschauend

Die Österreicher gehen bei ihrer Buchhaltung und Finanzplanung mit äußerster Gründlichkeit vor. Wurde eine Auszahlung beantragt, verblieb meist ein Rest des gewonnenen Geldes auf dem Casinokonto oder Wettkonto. Dieses wurde re-investiert, während das ausgezahlte Geld angespart wurde, um sich damit kleinere und größere Wünsche zu erfüllen. Es war festzustellen, dass nahezu alle Probanden ein gefestigtes soziales und familiäres Umfeld haben und ihre Familien und Freunde gern in die Spiele oder Sportwetten mit einbinden.


Keine Anzeichen von Spielsucht erkennbar

Es wurde unter den Anwendern angefragt, ob jemals Probleme mit dem Spielverhalten oder Wettverhalten ein Thema waren. lediglich 4 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie eine schwierige Phase durchlebten und sich darum sorgten, eine Spielsucht zu entwickeln. Alle waren jedoch in der Lage, durch die vorinstallierten Schutzmaßnahmen wieder in ein normales Verhalten zurückzukehren, ohne therapeutisches Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es besteht bei jedem seriösen Anbieter die Möglichkeit, eine Selbstsperre einzurichten, die zeitlich limitiert ist und der emotionalen "Abkühlung" dient. Als häufigster Grund zur Inanspruchnahme einer solchen Limitierung wurden die Jackpots in den Slots genannt. Die Hoffnung auf einen Millionengewinn kann die Psyche zeitweilig überfordern. Vor dem Selbstausschluss stehen Maßnahmen wie Einzahlungslimits, Verlustlimits oder sonstige Limitierungen.


Fazit: Die einzige nachgewiesene Langzeitwirkung sind die Gewinne

Sicherlich aufgrund der charakterlichen und psychischen Disposition der Spieler in Österreich, aber auch durch die Spielsucht-Prävention seitens der Casinoanbieter und Buchmacher sind ausschließlich positive Effekte zu verzeichnen. Die negativen Auswirkungen sind im Promille-Bereich angesiedelt, da bei Anzeichen eines problematischen Spielverhaltens sofort die Schutzmaßnahmen greifen, die von den Lizenzgebern vorgeschrieben sind. Die bedeutende Mehrheit der Spieler profitiert hingegen von den Gewinnen und der Unterhaltung mit der damit einher gehenden gesteigerten Lebensqualität.

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