Schering – Die Geschichte eines Pharma-Konzerns

Schering AG

Das Unternehmen Schering war bis 2006 ein selbstständiges Unternehmen. Der Hauptsitz der Firma befand sich in Berlin, im Stadtteil Wedding, wobei sich die größten Produktionsstandorte in Bergkamen, Weimar und Berlin befanden. Die hauptsächlichen Geschäftsbereiche des Unternehmens, konzentrierten sich auf:


  • Onkologie
  • Spezial-Therapeutika
  • Diagnostika und Radiopharmaka
  • Gynäkologie und Andrologie

Mittlerweile werden die Themengebiete aufgrund der großen Nachfrage durch folgende Studien unserer Partnerunternehmen bereichert:



Im Jahr 2006 wurde das Unternehmen dann aber von der Bayer AG aufgekauft und damit auch den Duogynon Skandal. Die Strukturen und Schwerpunkte haben sich stetig verändert.


Die Übernahme durch die Bayer AG


Die Bayer AG bot Schering 39% mehr als vergleichbare Konkurrenten pro Aktie und machte ein Angebot von 86 Euro, was schon fast einem Casino Bonus gleicht. Während des Übernahme-Prozesses war auch die Firma Merck involviert, die zunächst versuchte den Kauf durch Bayer zu erschweren. Allerdings strebte die Bayer AG eine komplette Übernahme und kaufte deswegen alle anderen Aktionären Stück für Stück aus dem Unternehmen heraus. Die letzten freien Aktionäre wurde mit Hilfe einer Zwangsabfindung aus dem Unternehmen gedrängt und anschließend wurde die Aktie von der Börse genommen. Zu diesem Zeitpunkt hielt Bayer schon 95% der Anteile inne.


Seit der Übernahme im Dezember 2006 heißt der Konzern nur Bayer Schering Pharma AG und gilt als Tochtergesellschaft der Bayer HealthCare. 2011 wurde dann aber der Name Schering abgelegt und die Gesellschaft wurde in Bayer Pharma AG umbenannt.


Rückblicke zu Scherings frühen Jahren


Das Unternehmen startete in der Berliner Chausseestraße in der „Grünen Apotheke“ und wurde von dem Apotheker Ernst Schering geleitet. Aus der Apotheke entstand in 20 Jahren (von 1851 zu 1871) die Chemische Fabrik auf Actien. Daraufhin wuchs das Unternehmen sehr stark und beschäftigte bereits 1913 insgesamt 935 Arbeiter, aber auch 112 Meister und weitere 180 Angestellte. Neben den Werken in Berlin expandierte die Firma auch mit zwei Werken nach Russland und einem Werk in Großbritannien. Den Hauptumsatz von etwa 10 Millionen Mark machte Schering damals mit Fotochemikalien und Pharmazeutika. Besonders bedeutende Produkte waren dabei das Gichtmittel Atophan, aber auch Salicylsäure, aber auch diverse Schlaf- und Desinfektionsmittel.


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